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Vortrag am 12. Juni 2002:
GERHARD RICHTER UND DIE ABSTRAKTE MALEREI

Zur Betrachtung kamen drei abstrakte Ölbilder aus der Zeit von 1988 bis 1990, die als große Farbkaskaden angelegt, den Zuschauer in einen "erhabenen Schauer" zu versetzen im Stande sind und dennoch im ureigensten und vielschichtigsten Sinne eine Verweigerung darstellen.
Vom selbsterkundenden, unvoreingenommenen Betrachten des Bildes, über Klärungen der Bildelemente und Begriffe wie "Abstraktion" und "Informel", konnte das Publikum die Interpretation bis zu den übergeordneten Sinnebenen nachvollziehen und einen Perspektivwandel für die Malerei des 20. Jahrhunderts mitmachen.