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IDENTITÄT  Malerei auf Leinwand
Dauer der Ausstellung bis 12. Juli 2002. Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet.

Ein Bericht über die Vernissage am Donnerstag, 13. Juni 2002, 20.00 Uhr             

Unter großem Publikumsbeifall fand die Eröffnung der Ausstellung "IDENTITÄT" in der Galerie der EnergieAG Riedersbach mit über 50 Ölmalereien von Christiane Pott-Schlager statt. Die Leiterein der Personalabteilung Helga Danner eröffnete als Stellvertreterin des Betriebsleiters Ing. Siegfried Pfeffer die Ausstellung und lud anschließend zum Buffett und Getränken bei glücklicherweise schönem Wetter auf der Terrasse der EnergieAG ein.
Direktor Karlheinz Schönswetter sorgte in einer begeisternden Rede dafür, dass das gemischte Publikum zu verschiedenen Aspekten der Ölbilder, ihrer Entstehung aus dem Umfeld der Gipslagerhalle Riedersbach bis hin zu ihrer höheren Bedeutung Zugang fand. Mit lobenden und anerkennenden Worten über die Perfektionistin, die disziplinierte Arbeiterin im Stahlsymposion, die engagierte Kunstpädagogin und die intellektuelle Künstlerin sparte er nicht. 
Immerhin sind diese zahlreichen Ölbilder, oft mehrteilige Werke, in einem Jahr entstanden und stehen in enger innerer Beziehung zur EnergieAG und in einem klaren Formenzusammenhang zur Sprache des Metalls und der Industrie. Das stiftet denn auch Identität nicht nur für die Künstlerin, die seit sieben Jahren im Riedersbacher Stahlsymposion werkt, den oft verachteten Rost in die edle Malerei erhebt und sich über Form- und Kompositionsgesetzte der Malerei schlicht hinweg setzt, sondern auch für die Angestellten und Arbeiter der EnergieAG, die in der Welt der konstruierten Stahlformen leben und arbeiten.
Die Malerei beschäftigt sich seit jeher mit dem Schein der Dinge und stellt sie in anderem Licht dar, überhöht und isoliert die Dinge so, dass der Betrachter einen neuen Blick für sie entwickeln kann. Das gilt auch für die dargestellten Metallprofile und Stahlkerne, die Christiane Pott-Schlager detailgenau nachmalt oder konstruiert und streng auf der Leinwand anordnet. 
Verschiedene Stadien des Verwitterns von Stahl- und Kupferplatten zeigt sie in den Bildern, die im Stiegenhaus des Kraftwerks II vom Kellergeschoß bis zur Dachterrasse die Räumlichkeiten gestalten. 
Man hat ihn richtig gern, den Rost, wenn man aus dieser Ausstellung hinausgeht!